Tipps & Tricks


Inhaltsverzeichnis

  1. Alu vs. Kupfer ?
  2. Amps einpegeln ?
  3. Batteriearten ?
  4. Clipping ?
  5. Dämmung ?
  6. Entrauscht ?
  7. Hängearsch ?
  8. Hohe Energie ?
  9. Hochtönerplatz ?
  10. Kabelverlegung ?
  11. Kabelquerschnitt ?
  12. Kabelleitmaterial ?
  13. Laufzeitkorrektur ?
  14. Massepotenzial ?
  15. Nominalimpedanz ?
  16. Maximale Absicherung der Querschnitte ?
  17. Metallstreifen- oder Glasrohrsicherungen ?
  18. Pflegeladen ?
  19. Pufferkondensatoren ?
  20. Reconen ?
  21. Serienverkabelung verbessern ?
  22. Spannungsanzeigen ?
  23. Strombedarf ?
  24. Subsonic Filter ?
  25. Subwoofergehäuse ?
  26. Schwingspulenfarbe ?
  27. Trennrelais ?
  28. Trennfrequenzen für verschiedene Lautsprecher-Typen und - Größen ?
  29. TSP - Parameter
  30. Verstärkerkühlung ?
  31. Woofer stinkt
  32. Tipps&Tricks als PDF mit freundlicher Unterstützung von Klaus Methner (Komet Engineering HifiLab)
  33. Ausrichtung der Lautsprecher
  34. CD-Tuning
  35. Frequenzweichenabstimmung
  36. Güte und Klang
  37. rund ums Audiokabel
  38. rund ums Lautsprechergitter
  39. Störplan zum eingrenzen möglicher Ursachen
  40. Subwoofergehäusebau
  41. Türlautsprecher im Auto
  42. was Basst am besten
  43. Tipps&Tricks als PDF mit freundlicher Unterstützung vom Auto Hifi Magazin
  44. arbeiten mit dem Messsystem von Audio System und der Software Praxis Teil 1
  45. arbeiten mit dem Messsystem von Audio System und der Software Praxis Teil 2
  46. arbeiten mit dem Messsystem von Audio System und der Software Praxis Teil 3
  47. die Akustik der Lautsprecher
  48. die Türdämmung als solches
  49. die perfekte Bühne
  50. einstellen einer CarHifi Anlage mit DSP von ATB Kirchner
  51. Frequenzweichen richtig einstellen
  52. hört hört
  53. Klang Tuning
  54. Laufzeit perfekt einstellen
  55. perfekt und richtig gedämmt
  56. rund um die Stromversorgung
  57. unsere vorhandene Messtechnik (AudioSystem Micro und SPL LAB USB BassMeter) sowie diverse Downloads
  58. Software zum Messen , Arta , Praxis V2.52 , die Referenzkurve für Praxis sowie BDA´s und verschiedene PDF´s zum Download
  59. P.S.
  60. für ein genaueres messen mit Praxis sind folgende Einstellungen zu wählen, die Oktave auf 1/12 stellen die FFT Size auf 32768 Point und die Mittelungen auf 30 AVGS !
  61. @ Mailkontakt für Anregungen und zur Erweiterung dieser Rubrik

Alu vs. Kupfer

Das ist die Antwort auf die Frage, wie der Strom von A nach B kommt und auch darauf, wie der Strom von der Batterie zur Endstufe und weiter zum Lautsprecher kommt.

Als erstes stellt sich IMMER die Frage, welchen Querschnitt das Kabel aufweisen muss und als zweites aus welchem Material dieses sein muss.
Aus Erfahrung stehen hierbei immer Aluminium oder Kupfer zur Wahl. Doch warum eigentlich?

Die Gründe sind im Eigentlichen die hohe elektrische Leitfähigkeit und die gute Verfügbarkeit beider Elemente. Im Detail weisen diese jedoch Unterschiede auf.

 Hierbei hat Kupfer
+ einen geringeren spezifischen Innenwiderstand mit 0.0171 Ohm*mm²/m,
+ hohe Wärmeleitfähigkeit,
+ sehr gut verzinnbar und
+ hohe Verformbarkeit
- hohes Eigengewicht, durch hohe Dichte
- teuer
- Oberfläche oxidiert und kann hohen Überganswiderstand bei Kontaktflächen aufweisen.
- Bearbeitung ist schwierig

 Aluminium hingegen hat
+ ein höheren spezifischen Innenwiderstand mit 0.0279 Ohm*mm²/m,
+ hohe Wärmeleitfähigkeit,
+ günstiger als Kupfer,
+ geringe Dichte und somit geringes Gewicht,
+ einfache Bearbeitung
- geringe Verformbarkeit und schnell Rissbildung
- nicht verzinnbar und
- Oberfläche oxidiert und kann hohen Überganswiderstand bei Kontaktflächen aufweisen.

 Wie wir sehen weisen beide Elemente Vor- und Nachteile auf wobei Kupfer in Hinsicht auf die Elektrotechnik und das Aluminium in Sachen Preis Gewicht die Nase vorne hat.

Eine kleine Rechnung: Ein Kabel von 10 m Länge und 50 mm² Querschnitt hat einen Innenwiderstand von
Kupfer: 0,00342 Ohm (4,45 kg) und
Aluminium: 0,00558 Ohm (1,35 kg)
Sind zwar ganz kleine Zahlen, doch hat Alu einen über 63 % höhere Innenwiderstand, wiegt jedoch nur 30 %.

Quelle:            SQPL Society            https://www.facebook.com/sqplsociety/

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Amps einpegeln

Der Gain-Regler der Endstufe ist KEIN Lautstärke-Regler. Dieser dient ausschließlich dazu, die Endstufe an die Ausgangsspannung des Radios oder des Prozessors anzupassen. Nur so kann die Endstufe ihr volles Potential entfalten und ein sauberes Signal abgeben.
Die Abbildung stellt dar, was bei einem zu weit aufgedrehten Gain passiert. Die Spitzen der Sinuskurven flachen ab: CLIPPING!
Das führt zum Erhitzen der Schwingspule und über kurz oder lang zum Defekt des Lautsprechers und/oder der Endstufe!

Da es in den Kommentaren nicht wahrgenommen wurde, auch hier nochmal die Erklärung zum Vermeiden des Clippings:

Genau genommen gibt es sogar 4 Möglichkeiten, eine Endstufe einzupegeln.

1. Nach Gehör. Das ist die ungenauste Art, eine Stufe einzupegeln, aber oftmals Mangels des richtigen Werkzeugs notwendig. Dazu braucht man ein Lied, dass man kennt, dass auf 0dB gemastered ist (Das kann man zB mit Audacity prüfen). Dann muss man die ungefähre Ausgangsspannung seiner Quelle kennen. Diese dreht man auf die höchste verzerrungsfreie Lautstärke (bei vielen Radios 75% der Maximallautstärke) und dreht dann den Gain-Regler so lange hoch, bis der Ton anfängt zu verzerren. Dabei behält man die maximale Ausgangsspannung seiner Quelle im Hinterkopf und nutzt diese als Richtwert. Fängt der Ton an zu verzerren, dreht man den Gain leicht zurück.
Dies ist aber, wie gesagt, die ungenauste Art und Weise eine Stufe einzustellen und man kann sich nie zu 100% sicher sein.

2. Es gibt Stufen, bei denen der Hersteller eine maximale Ausgangsspannung angibt, JL Audio zB. Dazu braucht man dann einen 0dB-Testton, der auf der Quelle abgespielt wird. Diese wird wieder auf die höchste verzerrungsfreie Lautstärke gestellt, wie oben beschrieben. Dann nimmt man einen Multimeter und misst die Wechselspannung an der Ausgangsseite. Jetzt dreht man den Gain hoch, bis die Ausgangsspannung erreicht wird, die der Hersteller angibt. Ist diese erreicht, wird wieder leicht zurückgedreht. Das ist schon relativ genau.

3. Man kann mit einem Oszilloskop das Signal beobachten. Das muss dafür selbstverständlich genau genug sein. Wie gehabt, Testton, Lautstärke hoch. Dann den Gain an der Stufe hochdrehen und die Sinuskurve beobachten. Flachen die Spitzen oben ab, befindet sich die Stufe im Clipping. Also dreht man den Gain dann wieder zurück, bis die Sinuskurve einen sauberen Verlauf aufweist. Hiermit kann man sogar die maximale verzerrungsfreie Lautstärke der Quelle ermitteln. Dafür einen 0dB-Testton an der Quelle abspielen und die Spannung direkt am Cinch messen. Das weitere Vorgehen ist dann gleich.

4. Mit Hilfe von speziellen Messgeräten, wie dem SMD DD-1 oder Ähnlichem. Damit kann man dann auch die maximale Lautstärke der Quelle ermitteln, so wie mit dem Oszi. Das funktioniert sehr simpel: Es ist eine CD im Lieferumfang enthalten, auf der die entsprechenden Testtöne enthalten sind. 1 kHz und 40 Hz. Das Frontsysten wird mit 1 kHz eingepegelt, der Woofer mit 40 Hz.
Die Quelle auf höchste verzerrungsfreie Lautstärke und die Spitzen des Testgeräts an die Ausgangsseite. Dann dreht man den Gain hoch, bis auf dem Gerät eine Verzerrung angezeigt wird. Ist dies der Fall, Gain wieder leicht zurück.

Die letzten beiden Vorgehensweisen sind am genausten

Den DD-1 erhält man zB bei www.mt-audio.eu. Unser Julian hat sich das Gerät damals allerdings über Ebay aus Amerika importiert

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Batteriearten

Eine gute Anlage steht und fällt mit der Stromversorgung. Säure, AGM, Gel und LiFePo sind oft genutzte Begriffe. Doch was bedeuten diese, was wählt man und wo liegen Vor- sowie Nachteile?


Blei-Säure: Standardbatterien:
-- PRO: Hoher Strom, günstig.
-- KONTRA: Dürfen im Innenraum nur mit Entlüftung benutzt werden, schwer und nur aufrecht zu verbauen, da sonst Säure austreten kann.

AGM: Die Säure wird in einem Vlies gebunden, darum auslaufsicher und wartungsfrei. Gebräuchlich im Car-HiFi.
-- PRO: Sehr hoher Strom, Preise überschaubar, in jeder Position einbaubar.
-- KONTRA: Schwer und müssen pflegegeladen werden.

Gel: Für den Antrieb mobiler Geräte, wie Golf Carts.
-- PRO: Auslaufsicher, wartungsfrei und tiefentladefähig.
-- KONTRA: Liefern den geringsten Strom in dieser Liste und dadurch weniger für Car-HiFi geeignet.

LiFePo: Modernste Technologie und nicht sehr verbreitet.
-- PRO: Extrem hohe Stromlieferfähigkeit bei geringstem Gewicht.
-- KONTRA: Sehr teuer, wärme- und tiefentladeempfindlich, wenig erprobt und benötigen ein Batterie-Management.

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Clipping

- Hier soll erklärt werden was Clipping ist, wodurch es entsteht und was die Folgen sind.

Grundlagen:

Ein Verstärker hat eine maximale Ausgangsspannung. Diese steigt im gleichen Maßstab zur Eingangsspannung. Denn ein Verstärker ist "doof". Denn er nimmt die Eingangsspannung und multipliziert diese mit dem Verstärkungsfaktor.

Da verschiedene Signalquellen verschiedene Ausgangsspannungen haben, muss der Verstärkungsfaktor eingestellt werden. Da man aber den Verstärker für einen möglichst breiten Eingangs-Spannungsbereich auslegen möchte, hat man sich die Mühe gemacht und den alt bekannten GAIN-Regler eingeführt. Zum Beispiel haben günstige Radios einen 2 Volt - Vorverstärker-Ausgang, bessere 4, teilweise 5 Volt Vorverstärker-Ausgänge. 

Diese Angabe beschreibt den maximalen Wert zwischen komplett leise und laut (maximale Amplitude).

Hierfür nun ein kleines Beispiel:

Der Verstärker hat eine maximale Ausgangsspannung von 40 Volt. (Dies ist seine "Leistung", nicht der Verstärkungsfaktor)

Jemand hat ein Radio mit 2 Volt - Vorverstärkerausgang. Somit muss das Signal um maximale Verstärkerleistung zu erreichen um den Faktor 20 verstärkt werden. 

Denn: 2 Volt * 20 = 40 Volt

Jemand anderes hat ein Radio mit einem 5 Volt - Vorverstärkerausgang. Somit muss das Signal für die maximale Verstärkerleistung um den Faktor 8 verstärkt werden.

Denn: 5 Volt * 8 = 40 Volt

Somit haben wir 2 mal die selbe Leistung aber bei verschiedenen Verstärkungsfaktoren.

Was ist nun Clipping:

Es gibt 2 Arten von Clipping. Die seltene Art des Clipping ist die, dass das Eingangssignal schon clippt. Ursache hierfür sind schlechte Aufnahmen von Liedern und weitere Gründe ( siehe Schlagwort Loudness-Race).

Die viel häufigere Ursache ist die, dass der Verstärker oberhalb seiner Spezifikation betrieben wird. Sprich er müsste eine Ausgangsspannung erzeugen, die er gar nicht erzeugen kann. Ursache hierfür ist eine zu hohe Eingangsspanung bei zu hohem Verstärkungsfaktor.

Das schlimme an dem clippenden Signal ist der Gleichspannungsanteil.

 Folgen des Clippings:

Diese Gleichspannungsanteile bewirken zwar eine Leistungsabgabe des Verstärkers, jedoch keine Bewegung der Membran. Dadurch gehen 100% der dabei erzeugten Energie in Wärme über. Dadurch heizt sich die Schwingspule des Lautsprechers extrem stark auf. Dadurch kann es zu folgenden Schäden kommen:

-Der Schutzlack des Drahtes schmilzt und es kommt zu einem Kurzschluss der Schwingspule

-Der Kleber zwischen Schwingspule und Schwingspulenträger schmilzt, dadurch löst sich die Schwingspule vom Schwingspulenträger.

-Der Schutzlack des Drahtes schmilzt und einzelne Wicklungen lösen sich aus dem Verbund und die scheuern am Magneten, dies führt letztendlich auch zu einem Kurzschluss.

In den meisten Fällen ist dies der Tot für jeden Lautsprecher. Es gibt nur wenige Ausnahmen, dort können dann die Lautsprecher mit einer neuen Membran und Schwingspule versehen werden (Wird auch Reconen genannt).

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Dämmung

- in puncto Dämmung gibt es verschiedene Ausführungen, eine einfache und die extreme Variante

- bei der einfachen sollte man nach Möglichkeit die Türaussenbleche wo die LS verbaut sind mit Bitumen (ADM oder Alubutyl) dämmen und die Innenverkleidung mit Dämmschaumstoffmatten oder ähnlichem ruhigstellen somit steht dem klapperfreiem Musikgenuss nix im Wege

- bei der extremen Variante kann man zusätzlich zur Dämmung Alustreben mit Karosseriekleber auf grosse Blechflächen wie Dach und Aussentüren aufkleben dies dient weiter für Steifigkeit , dämmen sollte man hier Dach, Türen,Kofferaum & Fussraum je nach Wunsch auch 2 lagig

- bei allem sollte man abwiegen wie viel es sein soll, da auch das Gewicht eine nicht geringe Rolle spielt, manchmal kann weniger gut verbaut besser sein als viel

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Entrauscht

Kleine Ursache... Große Wirkung

Auf dem Weg der Musik vom Datenträger bis zum Lautsprecher durchgeht diese zahlreiche Stationen... Z.B. ausgegeben vom Player, verarbeitet im DSP und auf Pegel gebracht im Verstärker.

Dabei kann es sehr wahrscheinlich dazu kommen, dass sich Rauschen in den Signalweg einschleicht, deutlich zu hören ist und bei geringen Lautstärken den Musikgenuss stört.

Das kann unter Anderem passieren, wenn die Quelle das Musiksignal mit einem geringen Pegel ausgibt. Die nächste Komponente muss dieses schwache Signal massiv verstärken, damit es genutzt werden kann. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass bei massiver Verstärkung auch das Grundrauschen verstärkt wird. An dieser Stelle spricht man von einem geringem Signal zu Rausch-Verhältnis (SNR).

Aus diesem Grund preisen viele Hersteller die hohen Ausgangsspannungen von z.B. 8 V bei DSPs an. Denn so kann der Gain an den Verstärkern zugedreht bleiben.
Warum das gut ist, könnt ihr ganz einfach ausprobieren: Zieht an einer Endstufe Cinch ab und dreht den Gain langsam auf, während ihr am Lautsprecher lauscht... Was passiert?

Also denkt immer daran aufzudrehen und den Pegel immer hoch zu halten

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Hängearsch

Der Name ist Programm
Anlage eingebaut? Wo werden denn die ganzen Komponenten verbaut?
Sicher dort wo Platz ist - im Kofferraum.

So entsteht das Phänomen, dass die Hinterachse zu viel Gewicht sieht und der Wagen einen ordentlichen Hängearsch bekommt.

Abhilfe kann geschaffen werden, indem das Gewicht im Auto anders verteilt wird und VOR die Hinterachse gebracht wird... Z.B. die schweren Akkus in den Fond-Fussraum einbauen und mehr Batterien in den Motorraum, statt in die Reserveradmulde.

Eine andere Möglichkeit wäre das Fahrwerk des Fahrzeugs anzupassen, also bspw. durch Schwerlastfedern das Heck anzuheben oder gleich ein Gewindefahrwerk verbauen - damit ließe sich auch gleich die Optik des Fahrzeugs etwas sportlicher auslegen.

Doch auch die Traglast der Reifen und Felgen ist nicht außer acht zu lassen!

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Hohe Energie

Die Technik schläft nicht, immer neue Technologien und Komponenten kommen auf den Markt... Viele finden den Weg auch in das Auto, um als Teil der Anlage ihren Einsatz zu finden.

Kondensatoren gehören seit der ersten Stunde zu einer Anlage... 1 Farad war früher der HIT!

Heute ist es möglich Kondensatoren auf 3000 (!) Farad und mehr hochzuzüchten und als geeigneten Puffer in äußerst leistungsfähigen Anlagen einzusetzen - dabei sind die Preise bereits überschaubar und durchaus erschwinglich geworden.

Doch der Umgang mit solchen Hochleistungskomponenten MUSS mit Bedacht und Vorsicht geschehen. Denn der falsche Umgang kann zu ernsten Schäden und Zerstörung der Caps und Komponenten der Anlage führen.

Diese Punkte dienen zur Sensibilisierung mit dem Umgang von Powercaps!

1. Kondensatoren NIEMALS verpolen. Achtet STRENG auf korrekten Anschluss der  Kathode (-) und Anode (+)!

b) niemals mehrere in reihe geschaltete Kondensatoren ohne aktives Balancing vollständig entladen da Kondensatoren bei der Entladung dafür sorgen können das diejenigen mit niedrigerer Spannung oder Kapazität negativ geladen werden, was einer Verpolung entspricht.
die vollständige Entladung einzelner Kondensatoren ist jedoch kein Problem und ohne besondere Maßnahmen möglich.

2. Kondensatoren haben eine Ladeschlussspannung. Wie die im Bild: 2,7 V. Diese darf auf keinen Fall überschritten werden! Die Arbeitsspannung sollte ~30 % UNTER diesem Wert liegen - in diesem Fall ~1,89 V. Um die Caps im Auto zu verwenden (12 V) sollten 6 Stück in Reihe geschaltet werden (6*2,7 V = 16,2 V). Bei Reihenschaltungen zu einer Bank addiert sich also die Ladeschlussspannung. Die Kapazität wird jedoch dezimiert - das bedeutet für unser Beispiel mit 6*3000 F in Reihe: (Kapazität der einzeln Caps) / (Anzahl der Caps) = Gesamtkapazität: 3000 F / 6 = 500 F.

3. Auf keinen Fall leere Caps direkt an eine Batterie anschließen - leere Caps sind für eine Batterie wie ein Kurzschluss zwischen den Polen. Batterien nehmen Schaden bei so einen Umgang.

4. Kondensatoren MÜSSEN vor der ersten Verwendung EINZELN vollständig entladen und auf die Betriebsspannung aufgeladen werden, BEVOR diese im Auto angeschlossen werden. Dazu kann:
a) Eine Sofitte verwendet werden (wie das Aufladen regulärer Caps) - Hierbei wird der Ladevorgang eine Ewigkeit dauern. Grund hierfür ist die extrem hohe Energie, die von so einem Cap aufgenommen und wieder abgegeben werden kann.
b) Ein strombegrenztes Netzteil (Schwarze Box mit B2 Logo im Bild) mit voreingestellter Ladeschlussspannung. Dieses Vorgehen ist vorzuziehen, da der Vorgang kontrolliert abläuft.

5. Bei Reihenschaltungen können die Spannungen der einzelnen Caps sich mit der Zeit etwas unterscheiden. Dieser Drift sollte möglichst gering sein (< 0,1 V). Das bedeutet, dass die Spannungen regelmäßig gemessen werden sollen und die Spannungsdifferenz der einzelnen Caps unter 0,1 V liegen muss. Ist der Drift größer, sollten die Caps auf gleiche Spannung balanced werden. Diese Aufgabe kann von einem so genannten Balancer oder einem BMS (wir beziehen unser BMS von Christian Groher) erfolgen - diese übernehmen die Beobachtung und Anpassung der Spannungen einzelner Caps.

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Hochtönerplatz
-die Montage der Hochtöner in der A-Säule bietet eine sehr hohe Bühnenabbildung, ist dabei leicht seitenlastig und tonal hell

-die Montage nahe dem Tieftöner bietet ein gutes Stereopanorama und eine tiefe Bühne, klingt tonal unausgewogen

-die Montage im Armaturenbrett bietet eine hohe Bühnenabbildung und ein gutes Frontstaging

-(bei der Montage gilt, ausprobieren! da die richtige Position sich entscheidend auf den Klang der Anlage auswirkt)

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Kabelverlegung

- Strom-. Cinch-, und Lautsprecherkabel sollten getrennt voneinander verlegt werden, Strom am besten an der Innenseite des linken Schweller ,da dort meist die Kabeldurchführungen zum Motorraum sind, Cinchkabel sollte man nach Möglichkeit am Mitteltunnel entlang, unterm Teppich  verlegen, oder am Innenschweller der rechten Seite, Lautsprecherkabel werden auf die Seite gelegt wo sie gebraucht werden

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Kabelquerschnitt

 

0-1  Meter

1-1,8 Meter

1,8-2,5 Meter

2,5-3,3 Meter

3,3-4,1 Meter

4,1-4,8 Meter

4,8-5,6 Meter

5,6-7,1 Meter

0 - 20 Ampere

4 mm²

6 mm²

6 mm²

8 mm²

8 mm²

10 mm²

10 mm²

10 mm²

20 - 35 Ampere

6 mm²

8 mm²

10 mm²

10 mm²

16 mm²

16 mm²

16 mm²

25 mm²

35 - 50 Ampere

8 mm²

10 mm²

10 mm²

16 mm²

16 mm²

25 mm²

25 mm²

25 mm²

50 - 65 Ampere

10 mm²

10 mm²

16 mm²

25 mm²

25 mm²

25 mm²

25 mm²

35 mm²

65 - 85 Ampere

16 mm²

16 mm²

25 mm²

25 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

53 mm²

85 - 105 Ampere

16 mm²

16 mm²

25 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

53 mm²

  105 - 125 Ampere

25 mm²

25 mm²

25 mm²

35 mm²

53 mm²

53 mm²

53 mm²

53 mm²

125 - 150 Ampere

35 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

53 mm²

53 mm²

53 mm²

>53mm²

-im Zweifelsfall lieber einen Querschnitt höher gehen!

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Kabelleitmaterial

Was sich wie ein geheimer Code liest, sind tatsächlich nur Akronyme mit denen Car-Hifi-Interessierte oft bei ihrer Kabelwahl von den Herstellern überschüttet werden.

Wir lichten heute etwas diesen Kabelsalat und erklären euch was die häufigsten Leitermaterialien bei Kabeln sind.

CCA - Copper Clad Aluminum

Hierbei handelt es sich um ein Kabel, bei dem die einzelnen Litzen aus Aluminium hergestellt und mit Kupfer überzogen sind, um die elektrischen Eigenschaften des Kabels zu optimieren. Vorteile hierbei sind das geringe Gewicht und der Preis. Nachteil ist der höhere spezifische Widerstand des Aluminiums und die daraus resultierende geringere Stromleitfähigkeit. Außerdem haben diese Leitungen in der Regel eine höhere Korrosionsanfälligkeit.
Es sollte ca. der 1,5 fache Kabelquerschnitt genutzt werden, um auf die Leitfähigkeit von OFC Kabel zu kommen.

OFC - Oxygen Free Copper

Bei diesem Kabel sind die Leiter gänzlich aus Kupfer hergestellt (dickes Kabel im Foto), wobei das "Oxygen Free" eine besonders hohe Qualität und die Reinheit des Kupfers von 99,99 % bedeutet.

SPOFC - Silver Spotted Oxygen Free Copper

Eine noch bessere Stromleitfähigkeit als Kupfer bietet Silber. Da jedoch wesentlich teurer als Kupfer, wird das Silber bei solchen Kabel lediglich auf das Kupfer hauchdünn aufgedampft. Das soll den spezifischen Widerstand des Kabels optimieren - doch bei der geringen Dicke und den Audiofrequenzen bis 20 kHz (wg. d. Skin-Effekt) macht das Silber sich nur im leichteren Portmonee bemerkbar. Will man es wissen, wählt man...

Ag - chemisches Zeichen für Silber - Kabel mit Litzen aus echtem Silber (helles Kabel im Bild) sind das Optimum wenn man eine elektrische Verbindung mit geringem Widerstand (bei Zimmertemperatur) erreichen will. DAS muss man sich erst mal leisten können

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Laufzeitkorrektur

Warum sitzt man im Auto eigentlich nicht in der MITTE?? Das würde so viele Audio-Probleme lösen...

Auf eines davon möchten wir heute eingehen: Die verschiedenen Abstände der Lautsprecher zum Ohr. Da das Lenkrad links sitzt, ist die linke Stereo-Seite wesentlich näher am Ohr, als die rechte. Zudem sitzen Hochtöner teils auf Brusthöhe, während die Tieftöner die Beine bespielen, woraus sich noch mehr Variablen ergeben.

Wird auf alle Lautsprecher gleichzeitig das gleiche Signal gegeben, so kommt der Schall der Lautsprecher zu verschiedenen Zeiten an den Ohren an. Da der Schall eine (im gewissen Rahmen) feste Geschwindigkeit von 343 m/s hat, ergibt sich die Laufzeit aus dem Abstand Lautsprecher <-> Ohr.

Zuerst hört man den Lautsprecher mit dem geringsten Abstand und ganz zum Schluss den mit dem größten Abstand. Vom Produzenten jedes Musikstückes ist das SO nicht gedacht.
Die Zeitunterschiede befinden sich im Millisekunden-Bereich und reichen, um eine Bühne zum Einsturz zu bringen und ein entspanntes Musik-Hören zu verhindern.

Diesen Umstand umgeht man, indem man eine Laufzeitkorrektur einsetzt. Hierbei wird jeder Lautsprecher um eine bestimmte Zeit verzögert und spielt dann etwas zeitversetzt zu den anderen. Man kann sich die Signale der einzelnen Lautsprecher als kleine Schrotkugeln, die zeitversetzt abgefeuert werden, vorstellen. Durch die LZK setzen sich die kleinen Kügelchen im Flug zusammen und kommen als eine einzelne große Kugel an.

Die Verzögerung kann mit einem Messmikrofon oder mit einem Zollstock ermittelt werden. Ein Beispiel: Der linke Lautsprecher habe einen Abstand von 0,5 m und der rechte 1 m. Mit der Formel: Abstand (Ohr <-> LS) / (343 m/s) = Laufzeit (in S) kann für den linken eine Laufzeit von 1,457 ms und für den rechten 2,915 ms bestimmt werden. Verzögert man den linken Lautsprecher um 1,457 ms, so kommt der Schall beider Lautsprecher gleichzeitig an beiden Ohren an ->

Diese Prozedur muss für jeden einzelnen Lautsprecher durchgeführt werden und legt einen guten Grundstein für eine SQPL-Anlage.

Es sei erwähnt, dass es bei jeder Anlage nur eine einzige korrekte Laufzeit gibt. Die Bühne wird, nach erfolgreicher LZK-Einstellung, mit den Lautstärken der einzelnen Lautsprecher "gezaubert".

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Massepotenzial
-Überprüft immer ob der Massepunkt absolut leitend ist! Wenn mehrere Komponenten verbaut wurden, sollte ein gemeinsamer Massepunkt hergestellt werden um Störungen zu vermeiden! Wichtig ist auch das die Masse den gleichen Querschnitt wie das Pluskabel hat! Also falls die Karosserie genutzt wird, auch die Masse von der Karosserie zur Batterie nicht vergessen!!!
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Maximale Absicherung der Querschnitte

  Kabelquerschnitt

bis 2m Länge

bis 6m Länge

0,25mm²

2 A

1 A

0,5mm²

4 A

2 A

0,75mm²

6 A

3 A

1mm²

8 A

4 A

1,5mm²

12,5 A

6 A

2,5mm²

20 A

10 A

4mm²

30 A

15 A

5mm² 40 A 20 A
6mm² 50 A 25 A
8mm² 60 A 30 A
10mm² 80 A 40 A
16mm² 120 A 60 A
20mm² 150 A 80 A
25mm² 200 A 100 A
35mm² 300 A 150 A
50mm² 400 A 200 A
70mm² 500 A 250 A
100mm²

600 A

300 A

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Metallstreifen- oder Glasrohrsicherungen

-Metallstreifensicherungen (ANL oder Mini ANL) sind wegen Ihrem geringerem Widerstand Glasrohrsicherungen vorzuziehen!

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Nominalimpedanz

"Wie viel Ohm hat ein Lautsprecher?" Wenn ihr das mal nicht wusstet und ein Multimeter an die Schwingspule gehängt habt, habt ihr sicherlich die Qualität eures Messgeräts hinterfragt.

Denn während die meisten Lautsprecher mit 1, 2, 4 oder 8 Ohm angegeben sind, habt ihr sicher einen Wert irgendwo zwischen diesen gemessen.

WIE KANN DAS SEIN?

Das hängt damit zusammen, dass euer Multimeter einen Gleichstromwiderstand gemessen hat. Hierbei wird ein Gleichstrom durch die Schwingspule geschickt und der Spannungsabfall über diese gemessen - daraus errechnet sich der Widerstand, der in Ω (Ohm) angegeben wird.
Somit habt ihr eigentlich korrekt gemessen, nur einen anderen Wert bestimmt als ihr haben wolltet.

Das hängt damit zusammen, dass die Schwingspule die Eigenschaft hat, ihren tatsächlichen Widerstand je nach anliegender Frequenz zu verändern... Dann reden wir von einer Impedanz, die mit Z angegeben wird. (Diese hat noch die zauberhafte Eigenschaft, aus einem Real- und einem Imaginäranteil zu bestehen und die Messung schön komplex zu gestalten - doch das sollte an dieser Stelle als Hinweis reichen.

Um uns das Leben etwas leichter zu gestalten, geben die Hersteller die Nominalimpedanz eines Lautsprecher an (... ohne auf den Impedanzanstieg einzugehen).

Aber ein Tipp: Wenn ihr die Impedanz eines beliebigen/unbekannten Lautsprechers bestimmen wollt, so könnt ihr problemlos ein Multimeter nutzen. Der angezeigt Wert sollte um die Nominalimpedanz liegen.

Einige Beispiele:
Focal TMT mit 4 Ohm Nominalimpedanz - Gemessen: 3,2 Ohm Gleichstromwiderstand.
RE MT Doppelschwingspule mit je 1 Ohm - gemessen je 0,9 Ohm
DD 99er Reihe Doppelschwingspule mit je 4 Ohm (parallel gebrückt) - theoretisch 2 Ohm - gemessen 1,9 Ohm

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Pflegeladen

Die Chemie des Grauens oder so könnte man sagen.
Heute gehen wir auf die "Sulfatierung" ein. Ein Begriff den man im Zusammenhang mit Batterien bereits gehört hat...

... doch wer weiß schon, was das ist, was genau passiert und wie ein sulfatierter Akku von innen aussieht?

WIR KLÄREN AUF

Alle Arten von Säurebatterien können sulfatieren... Auch AGM und GEL. Beim ENTLADEN bilden sich auf den Elektroden (dem Blei) feinste Bleisulfat Kristalle, die mit zunehmender Endladung der Batterie wachsen. Beim LADEN werden die Kristalle wieder abgebaut. Eine neue und volle Batterie weist keine Bleisulfat Kristalle auf. Mit dem Alter und geringer Wartung nehmen diese Kristalle immer mehr der Bleioberfläche (aktive Oberfläche) ein und reduzieren die Performance in jeder Hinsicht.

Ein EXTREMES BEISPIEL  anhand einer 6 V Industriebatterie mit durchsichtigem Gehäuse, der den Einblick in den Aufbau ermöglicht.
An den äußeren Zellen ist eine geringe Sulfatierung erkennbar, während die mittlere Zelle massive Kristallbildung und Zersetzung der Bleiplatten aufzeigt. An den Polen wird eine Spannung von 0 V (!) gemessen und Laden braucht man erst gar nicht mehr versuchen... Die BATTERIE IST TOT!

Zum Hintergrund: Zwei drei Jahre alte Batterien haben einen kompletten Service bekommen, wurden geladen und ein Jahr eingelagert. Die Selbstentladung der Batterie reichte bereits um diese komplett unbrauchbar zu machen und diesen Anblick zu produzieren.

Hiermit wollen wir euch erneut sensibilisieren, Batterien stets zu pflegen und deren Performance nicht als selbstverständlich anzusehen.
NICHT IMMER muss es so enden, wie auf dem Bild, doch bereits mit der Zeit können sich Kristalle bilden, die durch Laden nicht mehr gänzlich abgebaut werden... Der Teufelskreis beginnt!

Quelle:            SQPL Society            https://www.facebook.com/sqplsociety/

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Pufferkondensatoren

-die Kapazität die man braucht, sind ca.0,1Farad pro 100 Watt RMS, also bei einem Amp mit 500 Watt RMS wären dies 0,5Farad, den Kondensator sollte man so nah wie möglich vor den Bassamp montieren

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Reconen

"Recycle" und HiFi passen irgendwie nicht ganz zusammen. Doch "Recone" ist vielen ein bekannter Begriff
Wem nicht, der bekommt nun eine grobe Vorstellung.

Spricht man vom Reconen, so ist damit gemeint, dass defekte Lautsprecher wieder in Stand gesetzt und wieder verwendbar gemacht werden.

Mögliche Defekte können sein:
- Gerissene Sicke, Membran oder Zentrierspinne und die Verbindungen zwischen diesen Bauteilen
- Elektrische Probleme der Spule wie Kurzschlüsse oder fehlende Verbindungen
- Mechanische Probleme der Spule wie Lösen der Verklebung zur Membran sowie der Zentrierspinne oder Verformungen bei zu viel Hub und dem bekannten "Anklopfen" auf der Polplatte

Beim Reconen werden die beweglichen Teile des Lautsprechers komplett oder teils durch neue ersetzt. Dabei gibt es teilweise sogar so genannte "Drop-In"-Recones, die komplett in den Korb eingesetzt werden, alle beweglichen Teile also bereits zusammenhängen und nur noch eingeklebt werden müssen.

Wieder verwendet wird der Korb sowie der Antrieb, der aus Magnet und den diversen Halterungen sowie Polplatten besteht.

Quelle:            SQPL Society            https://www.facebook.com/sqplsociety/

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Serienverkabelung verbessern

Die serienmäßige Verkabelung von Fahrzeugen ist für große Anlagen nicht ausgelegt. Die Hersteller dimensionieren die Kabel nur so dick, wie sie absolut benötigt werden, um unnötige Kosten einzusparen.

Baut man nachträglich eine Anlage in sein Gefährt, muss man mindestens das Masseband zwischen Batterie und Karosserie um den Querschnitt der Plusleitung verstärken.

Bei älteren Fahrzeugen oder einem Upgrade des Generators auf eine Variante mit höherer Stromlieferfähigkeit, empfiehlt sich aber das Big 3. Dazu gehören:

- Verstärkung des Massebands
- Verstärkung der B+- Leitung von Batterie zum Generator
- Verstärkung der Generatormasse mit direkter Verbindung zum Minuspol.

Diese Maßnahme führt zu einer Minimierung des Spannungsabfalls in diesem Bereich und einer Optimierung der Bordnetzspannung, die der Generator erzeugt.
Aus aktuellem Anlass: Das Big 3 im Golf Mk. 2, wie auf dem Foto zusehen, führte zu einem Spannungsanstieg von 13.6 Volt auf 14.1 Volt! Dort war allerdings serienmäßig als B+- Leitung auch nur ein 6 mm² Querschnitt verbaut... quasi Lautsprecherkabel

Dieser Schritt kann sich also durchaus auch merklich lohnen.

Quelle:            SQPL Society            https://www.facebook.com/sqplsociety/

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Spannungsanzeigen

Habt ihr eure Stromversorgung im Griff?

Heute wird es "spannend": Es geht um Spannungsanzeigen und deren Vorteile.

In welchem Ladezustand befinden sich eure Akkus oder wie stabil ist eure Stromversorgung? Solche Fragen lassen sich über das Messen der Batteriespannung einschätzen.

Das passende Instrument hierfür ist eine Spannungsanzeige, fest verbaut im Sichtfeld vom Fahrer.

Über die gemessene Spannung kann ermittelt werden:
- Wie viel Kapazität noch zur Verfügung steht, wichtig wenn im Stand Musik gehört wird, und
- Wie stark die Spannung bei Last einbricht, um Clipping der Endstufen zu vermeiden.

Dazu verwenden wir gerne die günstigen Anzeigen vom sehr bekannten Online-Auktionshaus, da diese für den Einsatz im Car-HiFi ausreichend geeignet sind.
Wichtig bei der Wahl der Anzeige ist, dass diese ein Potentiometer auf der Rückseite verbaut hat, um die angezeigte Spannung genau auf die abgegriffene Spannung zu kalibrieren.

Ein Anwendungsbeispiel: Zwei Anzeigen. Die linke stellt die Spannung am Radio dar und ist für das allgemeine Stromnetz,

während die rechte die Spannung direkt an der Zusatzbatterie im Kofferraum abgreift und sich durch die Nähe zur Überwachung der Spannung an den Endstufen eignet.

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Strombedarf
-der Strombedarf einer Anlage kann man mit folgender Formel errechnen: die Sinusleistung x 0,13 = Stromaufnahme in Ampere (Bsp. 200WattRMS x 0,13 = 26Ampere)

-danach richtet sich dann der zu verlegende Kabelquerschnitt, P.S. lieber einen Querschnitt höher, die Anlage und somit der Klang werden es danken

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Subsonic Filter

Zusammengesetzt aus den Wörtern sub = unter und sonic = hörbar ist dieser Filter ein Hi -Pass Filter mit einer sehr niedrigen Trennfrequenz um ca. 10 Hz bis 40 Hz (oft variabel).

Sinn dieses Filters ist es, Frequenzen unter der menschlichen Hörschwelle herauszufiltern und die Anlage zu schonen.

Frühere Anwendungen fand das Filter bei der Wiedergabe von Schallplatten, da hierbei tiefe Frequenzen bei der Abtastung in den Signalpfad eingespeist werden.

Die Anlagen zur Zeit der Schallplatten beherrschten nicht die tiefen Frequenzen und die damit verbundene benötigte elektrische Leistung und mechanischen Hub des Tieftonchassis.
Somit schützte das Filter den gesamten Leistungsteil betreffenden Teil der Anlage.

Heutzutage nutzt man das Filter, um den Subwoofer mechanisch zu entlasten und das Risiko des Anschlagens der Spule zu mindern.

Speziell bei Bassreflex Gehäusen bieten diese unterhalb der Abstimmfrequenz keinen Widerstand, sodass ein Chassis massiv huben kann... Da hilft es das Subsonic Filter einzuschalten

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Subwoofergehäuse

-geschlossene Gehäuse sind meist recht kompakt, haben eine gute Impulswiedergabe, der Wirkungsgrad ist allerdings nicht sehr hoch

-Bassreflexgehäuse liefern ein breitbandige Basswiedergabe mit guter bis sehr guter Tiefbassdynamik bei mittlerer Gehäusegröße

-einfach ventilierte Gehäuse bestehen aus einem geschlossenem und einem Bassreflex Gehäuse, der Wirkungsgrad ist gut bis sehr gut, dafür ist aber das Impulsverhalten schlechter

-Passivmembrangehäuse nutzen eine zweite Membran um aus kleinen Gehäusen eine breitere Basswiedergabe mit guter bis sehr guter Tiefbassdynamik herauszuholen

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Schwingspulenfarbe

Heute  wollen wir die Färbung der Schwingspulen von Lautsprechern ansprechen.

Kauft man sich einen gebrauchten Subwoofer, bekommen viele Anfänger den Tipp, auf die Verfärbung der Spule zu schauen, damit sie keinen misshandelten Woofer kaufen. Dabei sollen dunklere Färbungen oder Blaustiche auf eine zu hohe Temperaturbelastung der Schwingspule hindeuten und in einem solchen Fall sollte vom Kauf des Lautsprechers abgesehen oder nur unter großer Skepsis gekauft werden. Doch stimmt das so überhaupt? Wie muss eine Schwingspule eigentlich aussehen?

Auf unserem Bild sind zwei Schwingspulen nagelneuer Subwoofer zu sehen. Beide sind von extrem belastbaren Woofern und sehen nicht aus, wie ein neuer Kupferdraht nach dem Verständnis vieler Nutzer eigentlich auszusehen hätte... Doch woran liegt das?

Beide sind mit Hochtemperatur-Beschichtungen versehen. Während die komplett schwarze Spule links mit Keramik beschichtet wurde, wurde die rechte in Handarbeit mit einem speziellen Lack versehen. Diese Behandlung sorgt dafür, dass insgesamt eine höhere Leistung angelegt werden kann. Die Eigenschaften der Spulen verschieben sich also positiv in eine Richtung, in der sie einer höheren Temperatur ausgesetzt werden können und somit mehr Heizleistung aushalten.

Das bedeutet nun aber für den skeptischen Käufer, dass eine schwarz oder ungewöhnlich gefärbte Spule nicht immer negativ sein muss, sondern ganz im Gegenteil, es kann sogar ein Kaufargument sein. Man muss an dieser Stelle also doch noch ein wenig mehr Unterschiede machen.

Das wollten wir euch hiermit einmal mit auf den Weg geben.

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Trennrelais

"Kollektive (und irrationale) Vorstellung, die etwas erklärt/verspricht, der man aber kaum Glauben schenkt."... Das ist ein Mythos!

Wir räumen heute mit dem Relais Mythos auf, der seit Jahren im Car-HiFi herumschwirrt und immer wieder von neuem stark diskutiert wird!

Worum geht es im Ganzen?
Wird im Auto zur serienmäßig verbauten Blei-Batterie eine weitere verbaut, so wird empfohlen, ein Relais zwischen diese Batterien zu schalten, um ein völliges Entladen beider Batterien im Stand zu verhindern und den Wagen noch starten zu können.

Wir sagen an dieser Stelle NEIN zum Relais! Hierzu die Gründe:

1. Batterien sollten NIEMALS soweit entladen werden, dass diese den Wagen nicht mehr starten können! Solch eine starke Entladung beschädigt die Batterien und raubt Performance -> Hier SPANNUNSANZEIGEN verbauen und unter 12,0 V Batterie-Ruhespannung laden!

2. Alle Batterien parallel verbunden, haben eine höhere Kapazität und können die Anlage die gleiche Zeit betreiben wie eine einzelne, ohne tiefenzuentladen! Der Motor springt immer noch an
2.1. Bei parallel betriebenen Batterien wird die gesamte Stromaufnahme auf alle Batterien aufgeteilt, somit wird pro Batterie ein geringerer Strom entnommen. Klingt banal... Wenn die Elektrochemie nicht wäre. DENN fließt ein geringerer Strom aus der Batterie, hat diese eine höhere Kapazität. Somit halten zwei gleiche Batterien mehr als doppelt so lange wie nur eine einzelne. Gleichzeitig ist die Belastung eine geringere.

3. Ist ein Relais verbaut und die Zusatzbatterie tiefenentladen (, dass sie den Motor nicht starten könnte), so kann der Wagen mit der ersten Batterie gestartet werden..... Doch was passiert DANN? Das Zündplus schaltet das Relais durch und schließt die leere Batterie an den Kreislauf aus Generator und voller (erster) Batterie. Genau in diesem Moment fließt der höchste Strom, den dieser Kreislauf erzeugen kann in die Zusatzbatterie. Von einer schonenden Ladung ist KEINE Rede, die Batterie wird über Ihre Spezifikationen geladen und kann Schaden nehmen.

4. Jede zusätzliche Kontaktstelle, jeder zusätzliche Kabelschuh und das Relais selber sind Widerstände in der Stromleitung und somit Verluste, die (an dieser Stelle) so gut wie möglich verhindert werden sollten!

5. Ein Relais ist ein elektromechanisches Bauteil. Bei jedem Schaltvorgang kommt es an den Kontakten zu Abrieb/Verschleiß, bei höherem fließendem Strom zu Kontaktbrand. Je häufiger geschaltet wird und je höher der Strom desto stärker. Nicht selten fallen Relais daher aus und schalten dann dauerhaft (und sind damit überflüssig) oder gar nicht mehr. Der zweite Fall führt dann zum sicheren Tod der hinteren Batterie und ein hohes Risiko besteht auch für den Tod der dort angeschlossenen Verstärker oder anderer Komponenten.

Wir sagen NICHT NEIN zum Hören im Stand
Wir sagen NEIN zum Trennrelais. Es sind nur Kosten und Aufwand, die in keinem Vergleich zum Nutzen stehen

Quelle:            SQPL Society            https://www.facebook.com/sqplsociety/

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Trennfrequenzen für verschiedene Lautsprecher-Typen und -Größen

-Hochtöner werden mit dem Hochpaßfilter ab 3000 Hertz abgetrennt, übliche Werte sind zwischen 4000 und 5000Hertz, sehr belastbare große Modelle können bis hinab zu 2000 Hertz abgetrennt werden

-10cm Lautsprecher werden mit dem Tiefpaßfilter zwischen 6000 und 7000 Hertz sowie mit dem Hochpaßfilter zwischen 120 und 500 Hertz abgetrennt

-13cm Lautsprecher werden mit dem Tiefpaßfilter zwischen 4000 und 5000 Hertz sowie mit dem Hochpaßfilter zwischen 90 und 300 Hertz abgetrennt

-16cm Lautsprecher werden mit dem Tiefpaßfilter zwischen 3000 und 4000 Hertz sowie mit dem Hochpaßfilter zwischen 60 und 200 Hertz abgetrennt

-Kickbässe spielen zwischen 80 und 200 Hertz, in Ausnahmen auch höher

-Subwoofer werden mit dem Hochpaßfilter ab 15 Hertz und mit dem Tiefpaßfilter je nach Flankensteilheit zwischen 50 und 100 Hertz abgetrennt

-(diese Werte richten sich nach der Flankensteilheit und können daher variieren)

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TSP-Parameter

Dem Begriff "TSP" läuft man zwangsläufig über den Weg, wenn man sich mit Lautsprechern beschäftigt, spätestens aber, wenn man ein passendes Gehäuse zu seinem Lautsprecher bauen will.

Für diejenigen, die sich noch nie damit befasst haben.

TSP steht dabei für "Thiele und Small Parameter". Das sind die Namen der Ingenieure, die zu Ihrer Zeit daran gearbeitet haben, Parameter zur Bestimmung der Wechselwirkung zwischen elektrodynamischen Lautsprechern und dem Gehäuse zu definieren. Ziel war mit nur einigen standardisierten Daten (Eigenschaften) ein zum Lautsprecher passenden Gehäuse berechnen zu können.

 

Im vollen Umfang wurden folgende Parameter definiert:

Äquivalentvolumen - Vas
Resonanzfrequenz - Fs
Elektrische Güte - Qes
Mechanische Güte - Qms
Gesamtgüte - Qts
Bewegte Masse - Mms
Membranfläche - Sd
Nachgiebigkeit der Aufhängung - Cms
Gleichstromwiderstand - Rdc
Induktivität der Schwingspule - Le
Verschiebevolumen - Vd
Maximale lineare Auslenkung - Xmax
Kraftfaktor - B × l
mechanischer Verlustwiderstand - Rms

 

Die Bestimmung der Parameter (bis auf das VAS) erfolgt elektrodynamisch und somit elektrisch mit einer recht übersichtlichen Anzahl an Messgeräten.
Wobei es heutzutage bereits fertige Gerätschaften gibt, die preisgünstig diese Arbeit übernehmen können.

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Verstärkerkühlung
-wenn der Verstärker verdeckt, oder so eingebaut wird dass ein schlechter Abtransport der Abwärme gewährleistet wird, sollte man dies durch die Montage zusätzlicher Lüfter optimieren

-gut wäre die Kombination von zwei Lüftern, einer der die Luft zum Verstärker hintransportiert und einer der die Luft abtransportiert

-beim Kauf darauf achten, dass die Lüfter leise sind, aber trotzdem immer noch genug Förderleistung haben

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Woofer stinkt

Der Woofer stinkt! Zu viel oder zu wenig Leistung und dadurch eine fehlerhafte Einstellung... JEDEN Lautsprecher kann man zum qualmen/stinken bringen.

Doch reißt ihr den Hahn auf und die Woofer fangen das Stinken an, keine Panik und AUF KEINEN FALL die Musik sofort ausmachen!

Einfach ein wenig leiser drehen und die Lautsprecher schön weiter huben lassen, so kann sich die aufgeheizte Spule sehr gut abkühlen, besser als wenn diese schlagartig stehen bleibt.

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Hilfe wird erweitert ,bei Tipps und Anregungen schreibt an

 

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Stand: 04.11.2017

 

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