Tips & Tricks


Inhaltsverzeichnis

  1. Pufferkondensatoren ?
  2. Trennfrequenzen für verschiedene Lautsprecher-Typen und - Größen ?
  3. Subwoofergehäuse ?
  4. Dämmung ?
  5. Kabelverlegung ?
  6. Hochtönerplatz ?
  7. Strombedarf ?
  8. Kabelquerschnitt ?
  9. Maximale Absicherung der Querschnitte?
  10. Metallstreifen- oder Glasrohrsicherungen ?
  11. Verstärkerkühlung ?
  12. Massepotenzial ?
  13. Clipping?
  14.  
  15. Tips&Tricks als PDF mit freundlicher Unterstützung von Klaus Methner (Komet Engineering HifiLab)
  16. Störplan zum eingrenzen möglicher Ursachen
  17. Subwoofergehäusebau
  18. Ausrichtung der Lautsprecher
  19. was Basst am besten ?
  20. Türlautsprecher im Auto
  21. CD-Tuning
  22. rund ums Audiokabel
  23. rund ums Lautsprechergitter
  24. Frequenzweichenabstimmung
  25. Güte und Klang
  26. Tips&Tricks als PDF mit freundlicher Unterstützung vom Auto Hifi Magazin
  27. rund um die Stromversorgung
  28. perfekt und richtig gedämmt
  29. die Türdämmung als solches
  30. die Akustik der Lautsprecher
  31. Frequenzweichen richtig einstellen
  32. die perfekte Bühne
  33. Laufzeit perfekt einstellen
  34. hört hört
  35. Klang Tuning
  36. arbeiten mit dem Messsystem von Audio System und der Software Praxis Teil 1
  37. arbeiten mit dem Messsystem von Audio System und der Software Praxis Teil 2
  38. arbeiten mit dem Messsystem von Audio System und der Software Praxis Teil 3
  39. einstellen einer CarHifi Anlage mit DSP von ATB Kirchner
  40. unsere vorhandene Messtechnik (AudioSystem Micro und SPL LAB USB BassMeter) sowie diverse Downloads
  41. Software zum Messen , Arta , Praxis V2.52 , die Referenzkurve für Praxis sowie BDA´s und verschiedene PDF´s zum Download
  42. P.S.
  43. für ein genaueres messen mit Praxis sind folgende Einstellungen zu wählen, die Oktave auf 1/12 stellen die FFT Size auf 32768 Point und die Mittelungen auf 30 AVGS !
  44. @ Mailkontakt für Anregungen und zur Erweiterung dieser Rubrik

Pufferkondensatoren

-die Kapazität die man braucht, sind ca.0,1Farad pro 100 Watt RMS, also bei einem Amp mit 500 Watt RMS wären dies 0,5Farad, den Kondensator sollte man so nah wie möglich vor den Bassamp montieren

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Trennfrequenzen für verschiedene Lautsprecher-Typen und -Größen

-Hochtöner werden mit dem Hochpaßfilter ab 3000 Hertz abgetrennt, übliche Werte sind zwischen 4000 und 5000Hertz, sehr belastbare große Modelle können bis hinab zu 2000 Hertz abgetrennt werden

-10cm Lautsprecher werden mit dem Tiefpaßfilter zwischen 6000 und 7000 Hertz sowie mit dem Hochpaßfilter zwischen 120 und 500 Hertz abgetrennt

-13cm Lautsprecher werden mit dem Tiefpaßfilter zwischen 4000 und 5000 Hertz sowie mit dem Hochpaßfilter zwischen 90 und 300 Hertz abgetrennt

-16cm Lautsprecher werden mit dem Tiefpaßfilter zwischen 3000 und 4000 Hertz sowie mit dem Hochpaßfilter zwischen 60 und 200 Hertz abgetrennt

-Kickbässe spielen zwischen 80 und 200 Hertz, in Ausnahmen auch höher

-Subwoofer werden mit dem Hochpaßfilter ab 15 Hertz und mit dem Tiefpaßfilter je nach Flankensteilheit zwischen 50 und 100 Hertz abgetrennt

-(diese Werte richten sich nach der Flankensteilheit und können daher variieren)

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Subwoofergehäuse

-geschlossene Gehäuse sind meist recht kompakt, haben eine gute Impulswiedergabe, der Wirkungsgrad ist allerdings nicht sehr hoch

-Bassreflexgehäuse liefern ein breitbandige Basswiedergabe mit guter bis sehr guter Tiefbassdynamik bei mittlerer Gehäusegröße

-einfach ventilierte Gehäuse bestehen aus einem geschlossenem und einem Bassreflex Gehäuse, der Wirkungsgrad ist gut bis sehr gut, dafür ist aber das Impulsverhalten schlechter

-Passivmembrangehäuse nutzen eine zweite Membran um aus kleinen Gehäusen eine breitere Basswiedergabe mit guter bis sehr guter Tiefbassdynamik herauszuholen

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Dämmung

- in puncto Dämmung gibt es verschiedene Ausführungen, eine einfache und die extreme Variante

- bei der einfachen sollte man nach Möglichkeit die Türaussenbleche wo die LS verbaut sind mit Bitumen (ADM oder Alubutyl) dämmen und die Innenverkleidung mit Dämmschaumstoffmatten oder ähnlichem ruhigstellen somit steht dem klapperfreiem Musikgenuss nix im Wege

- bei der extremen Variante kann man zusätzlich zur Dämmung Alustreben mit Karosseriekleber auf grosse Blechflächen wie Dach und Aussentüren aufkleben dies dient weiter für Steifigkeit , dämmen sollte man hier Dach, Türen,Kofferaum & Fussraum je nach Wunsch auch 2 lagig

- bei allem sollte man abwiegen wie viel es sein soll, da auch das Gewicht eine nicht geringe Rolle spielt, manchmal kann weniger gut verbaut besser sein als viel

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Kabelverlegung

- Strom-. Cinch-, und Lautsprecherkabel sollten getrennt voneinander verlegt werden, Strom am besten an der Innenseite des linken Schweller ,da dort meist die Kabeldurchführungen zum Motorraum sind, Cinchkabel sollte man nach Möglichkeit am Mitteltunnel entlang, unterm Teppich  verlegen, oder am Innenschweller der rechten Seite, Lautsprecherkabel werden auf die Seite gelegt wo sie gebraucht werden

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Hochtönerplatz
-die Montage der Hochtöner in der A-Säule bietet eine sehr hohe Bühnenabbildung, ist dabei leicht seitenlastig und tonal hell

-die Montage nahe dem Tieftöner bietet ein gutes Stereopanorama und eine tiefe Bühne, klingt tonal unausgewogen

-die Montage im Armaturenbrett bietet eine hohe Bühnenabbildung und ein gutes Frontstaging

-(bei der Montage gilt, ausprobieren! da die richtige Position sich entscheidend auf den Klang der Anlage auswirkt)

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Strombedarf
-der Strombedarf einer Anlage kann man mit folgender Formel errechnen: die Sinusleistung x 0,13 = Stromaufnahme in Ampere (Bsp. 200WattRMS x 0,13 = 26Ampere)

-danach richtet sich dann der zu verlegende Kabelquerschnitt, P.S. lieber einen Querschnitt höher, die Anlage und somit der Klang werden es danken

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Kabelquerschnitt

 

0-1  Meter

1-1,8 Meter

1,8-2,5 Meter

2,5-3,3 Meter

3,3-4,1 Meter

4,1-4,8 Meter

4,8-5,6 Meter

5,6-7,1 Meter

0 - 20 Ampere

4 mm²

6 mm²

6 mm²

8 mm²

8 mm²

10 mm²

10 mm²

10 mm²

20 - 35 Ampere

6 mm²

8 mm²

10 mm²

10 mm²

16 mm²

16 mm²

16 mm²

25 mm²

35 - 50 Ampere

8 mm²

10 mm²

10 mm²

16 mm²

16 mm²

25 mm²

25 mm²

25 mm²

50 - 65 Ampere

10 mm²

10 mm²

16 mm²

25 mm²

25 mm²

25 mm²

25 mm²

35 mm²

65 - 85 Ampere

16 mm²

16 mm²

25 mm²

25 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

53 mm²

85 - 105 Ampere

16 mm²

16 mm²

25 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

53 mm²

  105 - 125 Ampere

25 mm²

25 mm²

25 mm²

35 mm²

53 mm²

53 mm²

53 mm²

53 mm²

125 - 150 Ampere

35 mm²

35 mm²

35 mm²

35 mm²

53 mm²

53 mm²

53 mm²

>53mm²

-im Zweifelsfall lieber einen Querschnitt höher gehen!

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Maximale Absicherung der Querschnitte

  Kabelquerschnitt

bis 2m Länge

bis 6m Länge

0,25mm²

2 A

1 A

0,5mm²

4 A

2 A

0,75mm²

6 A

3 A

1mm²

8 A

4 A

1,5mm²

12,5 A

6 A

2,5mm²

20 A

10 A

4mm²

30 A

15 A

5mm² 40 A 20 A
6mm² 50 A 25 A
8mm² 60 A 30 A
10mm² 80 A 40 A
16mm² 120 A 60 A
20mm² 150 A 80 A
25mm² 200 A 100 A
35mm² 300 A 150 A
50mm² 400 A 200 A
70mm² 500 A 250 A
100mm²

600 A

300 A

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Metallstreifen- oder Glasrohrsicherungen

-Metallstreifensicherungen (ANL oder Mini ANL) sind wegen Ihrem geringerem Widerstand Glasrohrsicherungen vorzuziehen!

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Verstärkerkühlung
-wenn der Verstärker verdeckt, oder so eingebaut wird dass ein schlechter Abtransport der Abwärme gewährleistet wird, sollte man dies durch die Montage zusätzlicher Lüfter optimieren

-gut wäre die Kombination von zwei Lüftern, einer der die Luft zum Verstärker hintransportiert und einer der die Luft abtransportiert

-beim Kauf darauf achten, dass die Lüfter leise sind, aber trotzdem immer noch genug Förderleistung haben

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Massepotenzial
-Überprüft immer ob der Massepunkt absolut leitend ist! Wenn mehrere Komponenten verbaut wurden, sollte ein gemeinsamer Massepunkt hergestellt werden um Störungen zu vermeiden! Wichtig ist auch das die Masse den gleichen Querschnitt wie das Pluskabel hat! Also falls die Karosserie genutzt wird, auch die Masse von der Karosserie zur Batterie nicht vergessen!!!
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Clipping

- Hier soll erklärt werden was Clipping ist, wodurch es entsteht und was die Folgen sind.

Grundlagen:

Ein Verstärker hat eine maximale Ausgangsspannung. Diese steigt im gleichen Maßstab zur Eingangsspannung. Denn ein Verstärker ist "doof". Denn er nimmt die Eingangsspannung und multipliziert diese mit dem Verstärkungsfaktor.

Da verschiedene Signalquellen verschiedene Ausgangsspannungen haben, muss der Verstärkungsfaktor eingestellt werden. Da man aber den Verstärker für einen möglichst breiten Eingangs-Spannungsbereich auslegen möchte, hat man sich die Mühe gemacht und den alt bekannten GAIN-Regler eingeführt. Zum Beispiel haben günstige Radios einen 2 Volt - Vorverstärker-Ausgang, bessere 4, teilweise 5 Volt Vorverstärker-Ausgänge. 

Diese Angabe beschreibt den maximalen Wert zwischen komplett leise und laut (maximale Amplitude).

 

Hierfür nun ein kleines Beispiel:

Der Verstärker hat eine maximale Ausgangsspannung von 40 Volt. (Dies ist seine "Leistung", nicht der Verstärkungsfaktor)

Jemand hat ein Radio mit 2 Volt - Vorverstärkerausgang. Somit muss das Signal um maximale Verstärkerleistung zu erreichen um den Faktor 20 verstärkt werden. 

Denn: 2 Volt * 20 = 40 Volt

Jemand anderes hat ein Radio mit einem 5 Volt - Vorverstärkerausgang. Somit muss das Signal für die maximale Verstärkerleistung um den Faktor 8 verstärkt werden.

Denn: 5 Volt * 8 = 40 Volt

Somit haben wir 2 mal die selbe Leistung aber bei verschiedenen Verstärkungsfaktoren.

 

Was ist nun Clipping:

Es gibt 2 Arten von Clipping. Die seltene Art des Clipping ist die, dass das Eingangssignal schon clippt. Ursache hierfür sind schlechte Aufnahmen von Liedern und weitere Gründe ( siehe Schlagwort Loudness-Race).

Die viel häufigere Ursache ist die, dass der Verstärker oberhalb seiner Spezifikation betrieben wird. Sprich er müsste eine Ausgangsspannung erzeugen, die er gar nicht erzeugen kann. Ursache hierfür ist eine zu hohe Eingangsspanung bei zu hohem Verstärkungsfaktor.

Das schlimme an dem clippenden Signal ist der Gleichspannungsanteil.

 

Folgen des Clippings:

Diese Gleichspannungsanteile bewirken zwar eine Leistungsabgabe des Verstärkers, jedoch keine Bewegung der Membran. Dadurch gehen 100% der dabei erzeugten Energie in Wärme über. Dadurch heizt sich die Schwingspule des Lautsprechers extrem stark auf. Dadurch kann es zu folgenden Schäden kommen:

-Der Schutzlack des Drahtes schmilzt und es kommt zu einem Kurzschluss der Schwingspule

-Der Kleber zwischen Schwingspule und Schwingspulenträger schmilzt, dadurch löst sich die Schwingspule vom Schwingspulenträger.

-Der Schutzlack des Drahtes schmilzt und einzelne Wicklungen lösen sich aus dem Verbund und die scheuern am Magneten, dies führt letztendlich auch zu einem Kurzschluss.

In den meisten Fällen ist dies der Tot für jeden Lautsprecher. Es gibt nur wenige Ausnahmen, dort können dann die Lautsprecher mit einer neuen Membran und Schwingspule versehen werden (Wird auch Reconen genannt).

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Hilfe wird erweitert ,bei Tips und Anregungen schreibt an

 

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Stand: 15.12.2015

 

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